Terrainverbesserung

Was wird hier gegraben?

Im Zusammenhang mit dem Neubau vom Legehennenstall musste auch die Verwertung des Aushubs geregelt werden. In Zusammenarbeit mit dem Aushubunternehmen entschieden wir uns dafür, das überschüssige Bodenmaterial nicht abzuführen sondern auf einer nahegelegenen Fläche, welche anthropogene Bodenstrukturen aufweist, wider einzubauen.

Hier auf der Parzelle 6032 haben wir eine Fläche von ca. 12‘000 Quadratmeter die nicht als Fruchtfolgefläche gilt. Grund sind eine hohe Grundnässe und eine beschränkte Gründigkeit. Ziel ist es diese Fläche in eine Fruchtfolgefläche zu überführen. Dazu wird eine grössere Menge an Roterde oder sogenanntem „B-Horizont“ benötigt, in unserem Fall ca. 5000 m3. Dafür wird nebst dem überschüssigen Aushub vom Legehennenstall auch externes Erdmaterial angeliefert.

Die ganze Fläche ist schon Drainiert. Da zum Teil ein ziemlicher Bodenaufbau nötig wird, wird eine  neue zusätzliche Hauptleitung mit einigen Saugern im oberen Bereich des Bodens eingebaut

Das ist ein Ausschnitt aus der Hinweiskarte über anthropogene Böden. Da sehen Sie rot schraffiert unsere Fläche welche aufgewewrtet werden soll.

Auf diesem Kartenausschnitt sehen Sie die Landwirtschaftliche Nutzunseignungsklassen der verschiedenen Flächen. Unsere Teilfläche welche aufgewertet wird befindet sich im 7F, nach der Aufwertung sollte sie sich in der Nutzungseignungsklasse 5B befinden.

Die Bauarbeiten können sich über 2 Jahre hinziehen. Je nach verfügbarkeit von der Roterde.